Fair Fashion - Nachhaltige Bademode & Bikinis

Nachhaltige Bademode & Bikinis

Wow – Mir war gar nicht bewusst, wie viele nachhaltige Bademode-Labels es mittlerweile gibt. Die Auswahl ist riesig und für jeden Geschmack findet sich der richtige Bikini oder Badeanzug.

Die 8 schönsten Fair Fashion Labels stelle ich dir jetzt vor.

Warum du nachhaltige Bademode kaufen solltest

Bekannte Marken, wie Rip Curl, Billabong oder Burton geht nicht transparent mit der Herstellung und den Arbeitsbedingungen ihrer Produkte um und sind somit nicht nachhaltig. Von den gängigen Fast Fashion Labels, wie Zara oder H&M brauchen wir gar nicht erst anfangen. Oft werden die Produkte unter menschenunwürdigen Verhältnissen hergestellt und belasten durch ihre Produktion die Umwelt stark. Polyester, Nylon und Elasthan aus denen Bademode normalerweise besteht, sind Kunstfasern, die aus Erdöl gewonnen werden und nicht abbaubar sind. Bei wiederverwendbaren Materialen kann gegenüber herkömmlichen Materialen viel Energie eingespart werden.

Viele Unternehmen haben noch einen weiten Weg vor sich, hin zu mehr Nachhaltigkeit und fairer Produktion. Ein gutes Beispiel für eine große Sportmarke ist z.B. Patagonia. Das Unternehmen verwendet umweltfreundliche Materialen und setzt sich für faire Arbeitsbedingungen ein.

Um dir die Auswahl an nachhaltiger Bademode ein wenig zu erleichtern, habe ich dir die coolsten Hersteller einmal zusammengestellt.

Nachhaltige Bikinis

Die coolsten & nachhaltigsten Bikinihersteller

Bikyni – Einer meiner absoluten Favoriten, denn die Marke ist „the summer essential made simple.“ Minimalistische & zeitlose Schnitte ohne Nähte (das macht sich immer gut für die Figur). Alle Materialen kommen aus Italien. Preise für Ober- und Unterteile liegen bei 45€, im Set bei ca. 80€. Bikyni versendet glücklicherweise weltweit. Hier geht’s zum Onlineshop.

Fotos - Bikyni

Fotos - Bikyni

Margaret and Hermione – Bikinis aus alten Fischernetzen geht nicht? Geht doch! Designed in Vienna, made in Europe, das klingt vielversprechend. Die beiden Gründerinnen Barbara Gölles und Andrea Kollar legen sehr großen Wert auf Nachhaltigkeit & transparente Produktionsprozesse und befreien gleichzeitig das Meer von Fischernetzen, die eine Gefahr für die Meeresbewohner darstellen. Die Netze werden in qualitativ hochwertiges Material umgewandelt und sehen dabei auch noch verdammt hinreißend aus. Preise variieren zwischen 51€ und 219€. Hier geht’s zum Onlineshop.

Fotos - Margaret and Hermione

Fotos - Margaret and Hermione

Anekdot Boutique – Handgefertigt in Berlin, gibt es bei Anekdot nur limitierte Kollektionen, denn die Gründerin Sofie verwendet ausschließlich Restposten, also Upcycling vom Feinsten. Somit entstehen ganz individuelle Projekte, die jeweils ihre eigene Geschichte erzählen. Basierend auf den Materialen, die zur Verfügung stehen, entsteht das Design, nicht andersherum. Bikinis gibt es hier zwischen 59€ und 79€.

Fotos - Anekdot

Fotos - Anekdot

MyMariniFor surfers who care! Wer hätte gedacht, dass Badeanzüge so sexy sein können? Die Hamburgerin Mareen Burk ist selbst Surferin und so ist auch ihr Label wie gemacht für Frauen, die sportliche Wasserratten und Surferinnen sind, denen eine nachhaltige Herstellung am Herzen liegt und die besonders viel Augenmerk auf Design und Funktionalität setzen. Die Materialien kommen aus Italien, die Produktion befindet sich in Stuttgart. Bikinis und Einteiler von MyMarini findest du hier. Preise variieren zwischen 70€ und 210€.

Fotos - MyMarini

Fotos - MyMarini

Blue Maou – „Ökologisches Bewusstsein und soziales Engagement, Qualität und Flexibilität, Liebe zum Design und zur Natur“ das ist Blue Maou. Alle Stoffe werden in Europa hergestellt und bestehen zu 100% aus recycelten Fasern. Das Signature Piece von Designerin Stefanie ist der Maternitini, ein multifunktionelles Oberteil speziell für Schwangere. Unterteile gibt es ab 70€, Oberteile ab ca. 80€. Hier geht es zum Onlineshop.

Fotos - Anja Wurm / Ben Meldrum / Dominik Probst

Fotos - Anja Wurm / Ben Meldrum / Dominik Probst

Underprotection – Schlichte Bademode, die in Indien unter der Kontrolle der Fair Wear Foundation produziert wird. Das dänische Label setzt auf Materialien wie Tencel, Bio-Baumwolle, Bambus und recyceltes Polyester. Das minimalistische Design, das aus lediglich schwarzen Bikinis und Bademode mit Palmenmotiv besteht, gibt es hier ab 30€.

Fotos - Underprotection

Fotos - Underprotection

Essentials for Zula – Einzigartig & handgemacht wurde Essentials for Zula 2015 in Wien gegründet. Die kleine aber feine Auswahl an Bademode wird im Familienbetrieb in Bangkok gefertigt und am Standort Wien designt. Dabei wird sehr auf eine faire Produktion geachtet. Bikini Sets gibt es hier ab 54,40€.

Fotos - Essentials for Zula

Fotos - Essentials for Zula

allSisters – Cool, ein Label aus meiner ehemaligen Heimatstadt Barcelona! Das kann ich natürlich nicht unbeachtet lassen. Das Label zielt mit seiner eleganten und zeitlosen Bademode in schwarz oder weiß auf sportliche, fashionbegeisterte Frauen ab. allSisters verwendet recycelte Materialien, die beständig und belastbar sind. Tops gibt’s ab 52€, Bottoms ab 45€ hier.

Fotos - allSisters

Fotos - allSisters

Weitere nachhaltige Bademodenhersteller:

EA Sea WearUnder the Same SunVeronica DreyerWoodlike Ocean (coming soon) / Frija OminaTwo ThirdsMara HoffmannEco GypsyJunglegurlJoseaVitamin ALiarMime Swim